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Adobe Creative Suite 5

Von Stephan Mitteldorf am 12. April 2010

Heute, pünktlich 17Uhr war es soweit. Adobe stellte per Online Launch seine neue Creative Suite vor. In Version 5.

Auch wenn Apple im Voraus für Ärger in der Flash-Entwickler Gemeinde gesorgt hat, war ich sehr gespannt auf die Präsentation. Schließlich sollten 250 neue Funktionen eingebaut worden sein (Aussage Adobe). Vor allem InDesign, dass beim letzten Release aus meiner Sicht etwas vernachlässigt wurde, soll eine Menge neuer Features bekommen haben. Die neuen Werkzeuge haben in meiner Übersicht alle noch englische Namen. Mal sehen, was man sich für die Deutsche Übersetzung überlegt ;-)

Fangen wir aber mal mit Photoshop an. Hier wurde vor allem das Auswahltool überarbeitet. So soll es jetzt einfacher sein, schwierige Objekte (bspw. Haare) freizustellen. Sieht ziemlich cool aus. Ein anderes Tool geistert schon seit einiger Zeit durchs Netz: Content-Aware:

Man wird sehen,wie es sich in der Praxis macht. Wenn es wirklich so gut funktioniert, wie in den Beispielvideos, wäre es Wahnsinn.

Dann gibt es Neuerungen für alle, die Photoshop zum Malen nutzen. In Kombination mit einem Tablet wird das viel Spaß machen. Außerdem hat man das HDR-Tool wesentlich verbessert. Die Nutzung zusätzlicher, bisher besserer, Tools könnte damit entfallen. Auch die Bridge wurde überarbeitet. Und: es gibt ein 3D-Tool und das Puppet-Warp. Damit kann, ähnlich wie in einem 3D-Programm, einem Objekt verschiedene Drehpunkte zugewiesen werden und

 

Auch Illustrator hat ein paar neue Features bekommen. So gibt es ein neues Werkzeug, ein 3D-Zeichenwerkzeug. Mittels eines Rasters ist es damit super einfach Objekte in 3D zu zeichnen. Dabei werden die Objekte, die auf diesem 3D-Raster bewegt werden, automatisch in der Größe angepasst. Außerdem gibt es auch in Illustrator neue Pinsel und den sogenannten Draw-Inside Modus. Einfach ein Objekt auswählen und in den Draw-Inside wechseln. Wenn jetzt bspw. wild gepinselt wird, sind nur die Pinselstriche gezeichnet, die in dem Objekt liegen. Also quasi ein besserer Pathfinder.

 

Richtig gut ist aber InDesign geworden. Die Möglichkeit aus InDesign heraus interaktive Objekte (also Flash-Sites) zu erstellen, gab es schon in CS4, aber mittels einer neuen Animationspalette ist es einfach, interaktive Dokumente zu erstellen. Zusätzlich gibt’s noch eine Preview-Palette zur Vorschau (damit entfällt das nervige Exportieren zum Testen), eine Timeline und einiges mehr. Nun bin ich nicht unbedingt ein Freund von solchen Crossover-Geschichten, aber probieren werd ich es trotzdem… Dann ist die Ebenenpalette überarbeitet worden. Endlich, kann ich jedes Objekt, jeder Ebene in der Palette anfassen, sperren, in der Reihenfolge verschieben ohne mich umständlich durch die Objekte zu klicken. Im Prinzip ist hier die Palette aus Illustrator kopiert worden. Wurde auch Zeit! Dann gibt es Neuerungen bei den Objekten: so kann ich, relativ simpel einem Objekt einen Eckeneffekt zuweisen (abgerundete Ecke z.B.) Funktioniert supereinfach und spart extrem viel Zeit. Mittels dem neuen Gap-Tool kann man jetzt ganz einfach Abstände zwischen Objekten synchronisieren. Diese bleiben dann auch konstant, wenn bspw. ein Objekt verkleinert wird. Ein Video hab ich leider noch nicht gefunden.

Der PDF-Export in InDesign kann jetzt im Hintergrund ablaufen. Beim Verpacken von Dokumenten werden jetzt auch Schriften mit verpackt. Außerdem gibts noch eine (tata!) Nachverfolgung. Ähnlich wie unter Word können Änderungen an einem Dokument jetzt nachverfolgt werden. Dazu gibt’s eine neue Palette (Track-Changes) und einen Story-Editor. Im Prinzip mit dem Überarbeitungsfenster von Word vergleichbar. Das Highlight (und das kommt zum Schluss) ist aus meiner Sicht aber die Möglichkeit in einem Dokument mehrere Seitengrößen einzustellen. Endlich kann mit einfachsten Mitteln eine Umschlagseite noch einen Einschlag bekommen. Absolut genial!

 

Natürlich wurde noch wesentlich mehr vorgestellt, aber das soll an dieser Stelle reichen. Zu den anderen Tools ein andermal etwa.

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