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Heute, pünktlich 17Uhr war es soweit. Adobe stellte per Online Launch seine neue Creative Suite vor. In Version 5.
Auch wenn Apple im Voraus für Ärger in der Flash-Entwickler Gemeinde gesorgt hat, war ich sehr gespannt auf die Präsentation. Schließlich sollten 250 neue Funktionen eingebaut worden sein (Aussage Adobe). Vor allem InDesign, dass beim letzten Release aus meiner Sicht etwas vernachlässigt wurde, soll eine Menge neuer Features bekommen haben. Die neuen Werkzeuge haben in meiner Übersicht alle noch englische Namen. Mal sehen, was man sich für die Deutsche Übersetzung überlegt ;-)
Fangen wir aber mal mit Photoshop an. Hier wurde vor allem das Auswahltool überarbeitet. So soll es jetzt einfacher sein, schwierige Objekte (bspw. Haare) freizustellen. Sieht ziemlich cool aus. Ein anderes Tool geistert schon seit einiger Zeit durchs Netz: Content-Aware:
Man wird sehen,wie es sich in der Praxis macht. Wenn es wirklich so gut funktioniert, wie in den Beispielvideos, wäre es Wahnsinn.
Dann gibt es Neuerungen für alle, die Photoshop zum Malen nutzen. In Kombination mit einem Tablet wird das viel Spaß machen. Außerdem hat man das HDR-Tool wesentlich verbessert. Die Nutzung zusätzlicher, bisher besserer, Tools könnte damit entfallen. Auch die Bridge wurde überarbeitet. Und: es gibt ein 3D-Tool und das Puppet-Warp. Damit kann, ähnlich wie in einem 3D-Programm, einem Objekt verschiedene Drehpunkte zugewiesen werden und
Auch Illustrator hat ein paar neue Features bekommen. So gibt es ein neues Werkzeug, ein 3D-Zeichenwerkzeug. Mittels eines Rasters ist es damit super einfach Objekte in 3D zu zeichnen. Dabei werden die Objekte, die auf diesem 3D-Raster bewegt werden, automatisch in der Größe angepasst. Außerdem gibt es auch in Illustrator neue Pinsel und den sogenannten Draw-Inside Modus. Einfach ein Objekt auswählen und in den Draw-Inside wechseln. Wenn jetzt bspw. wild gepinselt wird, sind nur die Pinselstriche gezeichnet, die in dem Objekt liegen. Also quasi ein besserer Pathfinder.
Richtig gut ist aber InDesign geworden. Die Möglichkeit aus InDesign heraus interaktive Objekte (also Flash-Sites) zu erstellen, gab es schon in CS4, aber mittels einer neuen Animationspalette ist es einfach, interaktive Dokumente zu erstellen. Zusätzlich gibt’s noch eine Preview-Palette zur Vorschau (damit entfällt das nervige Exportieren zum Testen), eine Timeline und einiges mehr. Nun bin ich nicht unbedingt ein Freund von solchen Crossover-Geschichten, aber probieren werd ich es trotzdem… Dann ist die Ebenenpalette überarbeitet worden. Endlich, kann ich jedes Objekt, jeder Ebene in der Palette anfassen, sperren, in der Reihenfolge verschieben ohne mich umständlich durch die Objekte zu klicken. Im Prinzip ist hier die Palette aus Illustrator kopiert worden. Wurde auch Zeit! Dann gibt es Neuerungen bei den Objekten: so kann ich, relativ simpel einem Objekt einen Eckeneffekt zuweisen (abgerundete Ecke z.B.) Funktioniert supereinfach und spart extrem viel Zeit. Mittels dem neuen Gap-Tool kann man jetzt ganz einfach Abstände zwischen Objekten synchronisieren. Diese bleiben dann auch konstant, wenn bspw. ein Objekt verkleinert wird. Ein Video hab ich leider noch nicht gefunden.
Der PDF-Export in InDesign kann jetzt im Hintergrund ablaufen. Beim Verpacken von Dokumenten werden jetzt auch Schriften mit verpackt. Außerdem gibts noch eine (tata!) Nachverfolgung. Ähnlich wie unter Word können Änderungen an einem Dokument jetzt nachverfolgt werden. Dazu gibt’s eine neue Palette (Track-Changes) und einen Story-Editor. Im Prinzip mit dem Überarbeitungsfenster von Word vergleichbar. Das Highlight (und das kommt zum Schluss) ist aus meiner Sicht aber die Möglichkeit in einem Dokument mehrere Seitengrößen einzustellen. Endlich kann mit einfachsten Mitteln eine Umschlagseite noch einen Einschlag bekommen. Absolut genial!
Natürlich wurde noch wesentlich mehr vorgestellt, aber das soll an dieser Stelle reichen. Zu den anderen Tools ein andermal etwa.
Innerhalb der Feiertage verzichte ich mal auf einen Artikel à la “wie kann man xy” und “woher bekomme ich dies und das”. Die Feierlichkeiten sollen anregen um das Jahr 2009 zu rekapitulieren, in das neue Jahr voraus zu schauen und dabei die letzten Tage entspannt zu verbringen. Eventuell kann ich mit dieser kleinen Auflistung helfen.
Zusammengetragen habe ich verschiedene Möglichkeiten eine eigene Cartoon-Figur zu gestalten. Einige Seiten davon verlangen ein Porträtfoto, also einem Foto welches möglichst nur den Kopf enthält und frontal aufgenommen wurde. Auch gibt es einen Unterschied ob nur der Kopf erstellt werden soll oder die ganze Comic-Figur. Auch die Einbindung von Hintergründen oder Accessoires-Produkten sind möglich.
Bei allen Seiten ist zu beachten, dass man sich nicht anmelden muss bzw. keine privaten Daten hinterlegen sollte. Alle Figuren kann man auch über die Screenshot-Funktion auf den eigenen Rechner speichern. Aufgenommen, in diese bestimmt unvollständige Auflistung wurden keine Seiten mit Registrierung vor dem eigentlichen Erstellen eines Avatars. Auch einfache Bild-in-Comic-Style-Umwandlungen sind nicht mit aufgelistet, da man bei diesen zu wenig selbst gestalten kann.
Simpsonize Me
Das ist wohl das bekannteste Portal um einen eigenen Simpson-Comic-Avatar zu erstellen. Eigentlich für eine Werbekampagne für Burger King entwickelt, wurde diese Seite ein Selbstläufer. Einfach Porträt-Foto hochladen und anfangen. Wenn das Foto nicht gut genug ist, kann der Charakter später sehr gut angepasst werden.
Genre: Simpsons, Porträt-Avatar
Hinweis: Verlangt Portrait-Foto, zur Zeit nicht verwendbar
Durch seine klare Führung und Einfachheit finde ich diesen Avatar-Creator eigentlich sehr gut. Die Möglichkeiten reichen aus (Piercing gibt es auch hier aber nicht) und am Ende kommt ein Comic-Charakter heraus, mit dem man auch etwas anfangen kann.
Für einen South-Park-Comic-Charakter ist dieses private Projekt wahrscheinlich die erste Anlaufstelle. Ohne Foto kann sofort angefangen werden. Es gibt sehr viele Auswahlmöglichkeiten an Kopfbedeckung, Haaren, Augen und so weiter.
Um einen Manga-Avatar der eigenen Person zu gestalten, bietet sich eigentlich diese Seite an. Ich bin positiv überrascht von den vielfältigen Möglichkeiten das eigene Gesicht zu gestalten. Von der Kopfform, über die Strichart bis hin zum Make up ist fast alles möglich.
Genre: Manga, Portrait-Avatar
Hinweis: Nicht auf “Finish” klicken, sonst legt sich ein Login-Formular über den gestalteten Avatar. Dieser ist dann nicht mehr aufrufbar.
The Simpsomaker bietet im Gegensatz zu SP Studios die Möglichkeit einen Ganzkörper-Simspon-Avatar zu erstellen. In dem Flash-Plugin erfolgt die Auswahl über eine Art vor-und-zurück-Navigation – die Ergebnisse können also nicht direkt vor der Auswahl betrachtet werden.
Von offizieller Seite kommt auch eine Avatar-Maschine. Hier vermisse ich jedoch die Möglichkeit meinem Bart eine Farbe zu verpassen. Ansonsten geht es ebenso wie bei den anderen Seiten schnell und ohne große Probleme.
Für alle Fans von M&M gibt es nun auch die Möglichkeit einen eigenen Cartoon-Charakter zu erstellen. Die runde Form bleibt dabei so gut wie erhalten. Einen schönen Zusatz-Service finde ich die M&M-Charakteren von verschiedenen Berühmtheiten. Zur Zeit befindet sich darin jedoch nur KIZZ als Alter Ego-M&M.
Diese Seite bietet auch die Möglichkeit die eigene Cartoon-Charaktere abzuspeichern. Für einige Optionen ist ein Login nötig, jedoch bietet die übrige Auswahl relativ viel an um dennoch einen eigenen Avatar zu erstellen.
Mess Dudes bietet vor allem den weiblichen Interessierten eine größere Auswahl als den männlichen. Irgendwie gibt es vor allem Frauen-Klamotten… Auch die restliche Auswahl an Möglichkeiten zur Personalisierung ist sehr eingeschränkt.
Genre: Ganzkörper-Avatar
Hinweis: Der “Download” bietet zwar verschiedene Auflösungen an, beläuft sich am Ende aber auf ein Handy-Bildschirm… also lieber vorher einen Screenshot machen.
WeeWorld ist eine Online-Community der bekannten Art (Chats, Blogs, Cards, Downloads, etc.). Hierfür kann ein eigener Charakter entwickelt werden. Die Möglichkeiten sind bis auf einen Bart alle soweit vorhanden und sehen ganz gut aus.
Eine sehr einfache Möglichkeit ein Charaktere im gif-Format zu erstellen. Die Möglichkeiten sind etwas gering aber ausreichend. Leider finde ich die Größe nicht so gut gelungen. Positiv zu erwähnen ist, dass einige Farben direkt als Hexa-Code eingegeben werden können.
Einen ähnlichen Weg geht auch diese Seite (da, der gleiche Anbieter). Die Vorschau ist etwas größer und das Ergebnis auch etwas besser. Was ich bei der Seite allgemein vermisse, ist die Möglichkeit ein Piercing zu wählen. Ansonsten sieht es hier, wie auch bei dem Portrait-Iconmaker und den folgenden wie eine Mischung zwischen Manga und Japan-Avatar aus.
Der Twitter-Iconmaker fügt automatisch im rechten Bildbereich den Anfang einer Sprechblase hinzu. Ansonsten ist es auch hier wie bei den beiden vorhergehenden alles etwas Japan-Stylisch.
Auch hier finde ich die Größe des Bildes zu gering. Ansonsten ist die Auswahl an Gestaltungsmöglichkeiten etwas besser als bei den drei vorher genannten.
Eine lustige Alternative ist diese Möglichkeit, wobei sich mir der Sinn dessen nicht ergibt. Eine direkte Vorschau bei der Auswahl gibt es nicht. Jedoch kann man immer wieder auf “Generat it” klicken. Die Auswahl an Autos ist etwas gering.
Für den Mii-Kanal der Wii-Konsole von Nintendo kann auch ein eigener Avatar erstellt werden. Dieser wird dann in verschiedenen Spielen, wie zum Beispiel Wii Sports oder Wii Play verwendet werden. Eine einfache Nachahmung kann auf dieser Seite erstellt werden.
Die Erstellung eines 3D-Comic-Avatars funktioniert leider nicht im Opera. Die Möglichkeiten sind vielfältig und das Ergebnis (auch durch die 3D-Darstellung) ganz brauchbar.
Avatar-Generatoren gibt es viele aber nur wenige sind zufriedenstellend. Dabei kommt es nicht einmal darauf an, ob man bei der Erstellung genug Auswahl hat, denn eigentlich ist die Bedienung mit am wichtigsten. Daneben sollte natürlich bei der Auswahl die man hat, auch alles möglichst flexibel änderbar sein. Nur wenige Cartoon-Generatoren besitzen zum Beispiel die Möglichkeit, die Lage der einzelnen Avatar-Elemente zu ändern. Auch die Eingabe einer Farbe als Hexa-Code ist nicht bei allen gegeben.
Meiner Meinung nach die besten Ergebnisse liefern u.a. die ersten vier, also “Face your Manga”, “Dookeyweb” sowie die beiden Platzhirsche “Simpsonize Me” und “Sp Studios”.
Mit diesem Timekiller entlasse ich alle in die wohl verdienten Resttage des Jahres 2009. 51nullacht wünscht allen einen schönen Start in das Jahr 2010.
Noch mehr Comic-Avatare Online erstellen
Update 30.12.2009: Wo 17 Möglichkeiten sind, gibt es natürlich noch mehr.
Rasterboy Unique
Ein sehr ausgereifter Avatar-Creator um den eigenen Cartoon-Charakter zu erstellen. Die Grafik ist sauber, sieht aber sehr nach dem bekannten “Ich mach etwas mit Medien”-Style aus. Die Auswahl geht schnell und bietet eigentlich ganz viel. Nur mit dem Abspeichern des Avatars im Opera klappt es nicht so ganz (wie auch bei einigen anderen).
Am Anfang sehen die Charaktere noch etwas einfältig aus, wie sie mit aufgerissenen Augen so einen ansehen. Die Auswahl klappt durch die Gesamt-Darstellung super. Die Farbauswahl fungiert einfach durch einen Farbwähler, obwohl dieser relativ klein ist. Hervorzuheben ist auch der “Advanced builder” des Kopfbereichs, welcher fast alles bietet was man sich vorstellen kann: Größe, Blickrichtung, Geheimratsecken, Drehung des Kopfes und natürlich Bärte, Augenbrauen und so weiter. Was mir dennoch fehlt sind Piercings.
Über die Seite der Fernsehserie Mad Men wird dieser Avatar-Generator angeboten. Eine optisch sehr gelungene Erstellung. Die Auswahl ist einfach und kommt sehr gut mit der gebotenen Grafik. Auch wenn es an Kleidung nicht allzu viel gibt, ist das Ergebnis nicht schlecht und nutzbar. Nach Erstellung der eigenen Cartoon-Figur kann zusätzlich entschieden werden, ob man es als Portrait, Ganzkörber bzw. Wallpaper haben möchte.
Genre: Ganzkörper-Avatar
Hinweis: Am Anfang wird nach “Suit or Skirt” gefragt. Gemeint ist Anzug oder Rock, also männlich oder weiblich.
Colormanagement ist ein großes, aber leider auch sehr komplexes Thema in vielen Agenturen. Aufgrund der Vielzahl an Begriffen, Regeln, usw. sicher verständlich. So ist es nicht ungewöhnlich, dass die Vorgehensweise oft dem Vogel-Strauß-Prinzip folgt. Was natürlich auch gehörig schief gehen kann und im schlimmsten Fall, Geld, Kunden und Ansehen kostet. Daher ist es für jeden ernsthaften Layouter wichtig sich mit diesem Thema intensiv zu beschäftigen. Auch für uns ist dies wichtig. Wir sind daher immer auf der Suche nach guten Quellen. Die gedruckte Literatur ist leider etwas dürftig, unserer bescheidenen Meinung nach. Fündig geworden bin ich bei Cleverprinting. Die haben einen wunderbaren Ratgeber veröffentlich. Und den Link kann man nicht oft genug verbreiten.
Der in Südamerika lebende Sven Tilburg hat in einer schönen Zusammenfassung 10 Punkte aufgeschrieben, mit denen seiner Meinung nach, die Arbeit eines Kreativen effizienter und damit natürlich auch schneller wird. Wirklich Lesenswert.
Guy Ben Shetrit aus Israel legt uns diesen kleinen und feinen Animationsfilm ans Herz. Dabei ist nicht nur die Animation selbst sehr sehr schön, auch die Musik passt unglaublich gut hinein.
Der Film ist ein Beitrag zum diejährigen bitfilm-Festival. Die Musik stammt von Eatliz (Hier bei last.fm), einer Rock-Band auch aus Israel. Auf der Film-Seite gibt es den Film nochmal als mov-Datei und ein paar Hintergrundinfos wie Skizzen und die Vita der Macher.
51nullacht - Agentur für Kreation, Programmierung und Schulung
Wir zeigen unsere Arbeiten und berichten über Anwendungen und Erfahrungen aus unseren Arbeitsleben.
Der Focus liegt dabei auf den Bereichen Gestaltung (Print- und Screen-Design), Webanwendungen (Scripting und Programmierung) und Schulungen (Jugend- und Erwachsenen-Bildung).