
Der IETester bietet in einer einzigen Browser-Ansicht den IE 5.5, IE 6, IE 7 und IE 8 an. Damit können mehrere Versionen einer Seite über Tabs betrachtet werden. Auf der DebugBar-Projekt-Seite kann dieser heruntergeladen werden (Die Download-Links des Installers und eines ZIP-Archivs befinden sich direkt über dem Beispielscreen).
Im Gegensatz zu einer Standalone-Installation neben der Standard-IE-Version werden über den IETester alle Browser-Versionen (auch die alten IE’s) in einem Programm aufgelistet. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben mehrere bzw. alle verschiedenen Internet Explorer-Versionen gleichzeitig auf einem Rechner parallel laufen zu haben. Eine multiple Installation älterer IE-Versionen ist damit nicht mehr nötig. Das kostenlose Programm steckt zwar noch in den Kinderschuhen (Alpha), erfüllt seinen Job aber schon sehr gut. Webentwickler können damit Ihr XHTML- und CSS-Scripting einfach und schnell testen, da die Software das Rendering und die Javascript Engine vom IE 8, IE 7 IE 6 and IE 5.5 für Windows 7, Vista bzw. XP nutzt.
Als Voraussetzung gilt es, auf seinem Windows Betriebssystem mindestens den Internet Explorer 7 installiert zu haben. Leider gibt es unter Windows XP/IE 6 ein paar Probleme und die IE 8-Tester-Version arbeitet nicht unter XP ohne den installierten IE 7.
Ein paar Einschränkungen und Tipps zur Benutzung
- Die Vor- und Zurück-Buttons arbeiten nicht korrekt
- Java-Applets funktionieren nicht
- CSS-Filter und Flash funktioniert nicht korrekt im IE 6 im Gastmodus. In dem Fall sollte der IETester im Adminzugang installiert werden
- Während der Installation können alle Sprachen bis auf die gewünschte deaktiviert werden
- Die CSS-Filter-Funktion kann über Optionen -> Optionen -> Erweiterte Optionen deaktiviert werden
- Die anfängliche Startseite kann unter Optionen -> Optionen geändert werden. Hier einfach eine Adresse eingeben oder “Leere Seite” (about:blank) wählen.
- Über Optionen -> Internetoptionen sollte ab und zu der Browserverlauf gelöscht werden
- Die angebotene DebugBar ist für die private Nutzung kostenlos und kann seperat über die Projekt-Seite heruntergeladen werden
- Einige bekannte Tastenkombinationen sind im IETester nicht verwendbar. Es gibt aber auch dafür eine kleine Auflistung der wichtigsten Befehle.
Im Firefox und Opera ist es möglich: Cookies auflisten, deren Inhalte anzeigen lassen und einzeln löschen. Der Internet Explorer bietet leider keine separate Funktion dafür an.
Auf der Suche nach einer Möglichkeit bin ich auf das Programm IECookiesView gestoßen.

Dieses geht fix und funktioniert recht einfach. Nach der Installation wird das Programm geöffnet, ein paar Internetseiten werden angesurft und IECookiesView füllt sich langsam mit Cookies. Hier lassen sich verschiedene Informationen ablesen
- Herkunftsseite und die Aufrufe des Cookies
- Datum der Erstellung, des letzten Zugriffs und der letzten Änderung
- Die Größe und der Dateiname
Aber es geht noch weiter. Klicken wir ein Cookie innerhalb der Auflistung an, erscheint im unteren Bereich der Inhalt wie zum Beispiel
- Sicherheitseinstellung
- Der Eintrag/Inhalt selbst (aufgebaut ähnlich einem Array mit Key und Value)
- Datum des letzten Zugriffs und der letzten Änderung des jeweiligen Eintrags
Mit einem Doppelklick gelangt man zum Detaildialog in dem die Inhaltes des Cookies sichtbar werden.
Deutsche Übersetzung
Wer der englischen Sprache mächtig ist, kann das meiste verstehen. Es gibt aber dennoch eine Reihe von Übersetzungen, so auch für die deutsche Sprache. Auf der Programmseite befindet sich diese am unteren Ende in Form einer ZIP-Datei. Um sie zu installieren, sollte IECookiesView geschlossen werden. Danach die ZIP-Datei runterladen und die enthaltene iecv_lng.ini in den Programmordner C:\Programme\iecv\ einbinden. Anschließend erscheint der Cookie-Viewer in deutsch.
Cookies in Opera, Firefox und Safari einsehen
Noch kurz zu den anderen Browser: Hier ist u.a. die Betrachtung und das einzelne Löschen der Cookies und deren Inhalte ohne Zusatzprogramm möglich.
Im Opera sind die Cookies zu finden unter “Extras” -> “Einstellungen” -> “Erweitert” -> “Cookies” -> “Cookies verwalten”.
Der Firefox listet die Cookies unter “Extras” -> “Einstellungen” -> “Datenschutz” -> “Cookies anzeigen” auf.
Safari hat sie unter “Bearbeiten” -> “Einstellungen” -> “Sicherheit” -> “Cookies anzeigen”.
Die Internetseite ist in Ihren groben Zügen fertig, CSS und XHTML sind auch sauber. Folgt die Kontrolle im Internet Explorer: Hier nun werden die Schriften, speziell die Headlines nicht korrekt angezeigt. Mal sind diese unsichtbar, mal nur zum Teil zu sehen. Wenn man etwas scrollt, den ganzen Text markiert oder mit der Maus in einen freien Bereich klickt, kommen sie wieder zum Vorschein.
Lösung
Der Internet Explorer hat einen eigentümlichen Funktion gefloateten Text zu rendern. Um das Problem zu beheben, kann man den sogenannten “Holly Hack” (Infos dazu auf de und en) verwenden.
Dazu in die CSS-Datei bei dem betreffenden Element folgendes schreiben
* html h1 {height: 1%;}